Landwirtschafts-Simulator 17: Alle Infos von der FarmCon 16 - Infovideo #3

Alle Informationen, die wir auf der FarmCon16 by GIANTS-Software erhielten, haben wir nun in Form eines Infovideos zusammengefasst - über 80 PowerPoint-Folien! 

LS17 vorbestellen


Die Infos in Textform: 

  • Zu Beginn eines Spielstandes erstellt man seinen eigenen Charakter. Folgende Optionen lassen sich einstellen: Geschlecht (männlich oder weiblich), Farbe der Kleidung, Name (für den Multiplayer-Modus).
  • Beim Start einer Karriere kann man weiterhin zwischen „Einfach“, „Normal“ und „Schwer“ wählen. Neu ist, dass dies einige Features im Spiel ein- oder ausschaltet (z.B. der manuelle Motorstart ist auf „Einfach“ ausgeschaltet, aber auf „Schwer“ an).
  • Die Features lassen sich aber nachträglich, innerhalb des Spielstandes, wieder über ein Einstellungsmenü einzeln konfigurieren.
  • Die neue Karte heißt „Goldcrest Valley“ und befindet sich in Nord-amerika. Sie hat unter anderem vierspurige Straßen zu bieten.
  • Als kleines Special gibt es auf der neuen Karte auch ein Basketballfeld, auf dem man ein paar Körbe werfen kann.
  • Die „Sosnovka“-Karte aus dem Landwirtschafts-Simulator 15 Gold AddOn ist weiterhin dabei, hier wurden aber keine wesentlichen Änderungen mehr vorgenommen.
  • 16-fach Maps sollten technisch direkt zum Release-Start funktionieren (brauchen aber enorm viel Performance).
  • Die Karte im Infomenü lässt sich zoomen und man kann einen Marker auf der Karte setzen. Dadurch erscheint im Spiel eine Art grüner Laserstrahl, der anzeigt wo man hinfahren muss.
  • Die Fahrzeuge lassen sich beim Kauf beliebig konfigurieren. Auch nach dem Kauf lassen sich die Fahrzeuge noch in Werkstätten umkonfigurieren (für einen bestimmten Preis). Das Gegenteil, also „zurücktunen“ kostet aber nichts.
  • Was konfigurierbar ist, kommt immer auf das Modell drauf an. Hier wurde sich an die Realität gehalten, das heißt man kann nur so viel konfigurieren wie in der Realität auch.
  • Konfigurierbar beim Valtra T-Serie: Farbe, Felgenfarbe, Motor, Frontlader.
  • Konfigurierbar beim Fendt 939: Farbe (2 Grüntöne), Zwillingsbereifung, Breitbereifung, Radgewichte.
  • Erstmals gibt es auch die Möglichkeit, Gerätschaften zu mieten. Die Kosten für die Miete betragen 10% des regulären Kaufpreises.
  • In den Fahrzeugen gibt es ein Radio: Entweder man hört offline hinterlegte Songs (standardmäßig sind vier Radiosender hinterlegt) oder sein Lieblings Internet-Radio (Stream-URL muss in eine XML-Datei eingetragen werden).
  • Der Motorsound der Fahrzeuge klingt dynamischer. Der Sound verändert sich, wenn man in die Kabine geht. Zudem gibt es je nach Bodeneigenschaften unterschiedliche (dezente) Klänge .
  • Es gibt KEINE IC-Steuerung, wodurch sich beispielsweise die Fenster und Türen der Standardfahrzeuge öffnen ließen.
  • Alle Gerätschaften sind Multifruitfähig. Fruchtarten werden als „Schüttgut“ zusammengefasst. Innerhalb einer Datei können einfach neue Fruchtarten hinzugefügt werden, die dann mit jeder Gerätschaft verwendet werden können.
  • Beim Anbau eines Frontladers wird die Fronthydraulik deaktiviert. Beim Ankoppeln eines Anhängers wird die Heckhydraulik hochgeklappt.
  • Die Silos haben eine limitierte Kapazität. Durch platzierbare Siloerweiterungen lässt sich die Kapazität aber erhöhen.
  • Es gibt neue platzierbare Objekte, unter anderem eine Werkstatt (zum Tuning der Fahrzeuge), Wassertürme, Lagerhallen und die schon angesprochenen Siloerweiterungen.
  • Neu ist auch der Reifendruck, der sich je nach Last verändert.
  • Bei Regen werden die Fahrzeuge „rutschen“. Es gibt auch einen Unterschied zwischen den verschiedenen Bereifungstypen, z.B. Doppelbereifung wird weniger rutschen als die Standard-Bereifung.
  • Es können wesentlich mehr dynamische Lichter verbaut/genutzt werden, wodurch vor allem die Nachtszenerie deutlich schöner aussieht.
  • Die Lichter (inklusive Blinker, Rückfahrlicht, Rundumleuchte etc.) reflektieren auf dem Lack der Fahrzeuge, auf der Straße, usw.
  • Lichter kann man eingeschaltet lassen wenn man das Fahrzeug verlässt.
  • Objekte (Ballen, Baumstämme etc.) lassen sich mit Spanngurten fixieren (entweder einzeln per Hand, oder alle auf einmal, wenn man einen Traktor vor den Anhänger spannt), sodass nichts mehr herunterfallen kann.
  • Es gibt weiterhin kein Schadensmodell. Neu ist aber, dass es eine Wertver-minderung gibt. Das heißt, je länger das Fahrzeug im Betrieb war, desto geringer ist der Wert beim Verkauf.
  • Neu bekanntgewordene Marken sind: Manitou und Metaltech.
  • Zusätzlich wurde durch die LS17 Spieldemo auf der FarmCon bekannt, dass Joskin und Heizomat ebenfalls als neue Lizenzpartner mit dabei sind.
  • Bisher offiziell bestätigte neue Marken (gegenüber dem LS15 mit DLCs) sind: Fendt, Massey Ferguson, Valtra, Challenger, Salford, Lely, Manitou, Metaltech, Joskin sowie Heizomat.
  • Bei der neuen Tierart handelt es sich, wie erwartet, um Schweine.
  • Schweine, Kühe und Schafe können beim Kaufen direkt in einen Transportwagen (Joskin Betimax RDS 7500) gesetzt werden, sodass man sie selbst zum Stall/Weide fahren muss. Alternativ kann man sie auch direkt in die Wiese teleportieren lassen, dies kostet allerdings eine Gebühr.
  • Hühner müssen nicht transportiert werden. Sie sind (wie bisher) direkt am Hof. 
  • Zudem vermehren sich Schweine, Kühe und Schafe von automatisch, wenn sie genügend Futter haben. Die Schweine vermehren sich aber wesentlich schneller als die Kühe und Schafe.
  • Hühner vermehren sich nicht.
  • Bei den Schweinen ist also das Verkaufen des gezüchteten Viehs die Haupteinnahmequelle. Bei den Kühen bleibt es bei der Milch, bei den Schafen bei der Wolle und bei den Hühnern bei den Eiern.
  • Tiere müssen nun mit Wasser versorgt werden.
  • Zudem kann der Fütterungsbereich der Tiere verunreinigt werden, sodass man diesen über die Zeit wieder reinigen muss (z.B. mit Traktor und Frontlader).
  • Um Futter nicht selbst zusammen-mischen zu müssen, gibt es nun auch einen „Futtermix BigBag“, den man einfach kaufen und entsprechend an die Futterstelle bringen kann.
  • Es gibt ein erweitertes Düngesystem:
  • Um maximalen Ertrag zu erreichen, muss ein Feld drei mal gedüngt werden (je Düngung 30% mehr Ertrag) und nach jedem dritten mal Ernten muss das Feld gepflügt werden (10% mehr Ertrag).
  • So erreicht man z.B. den maximalen Ertrag: Ernten, Düngen (+30%), Grubbern, Düngen (+30%), Pflügen, nach jeder dritten Ernte (+10%), Säen, Düngen (+30%)
  • Als Alternative zum Düngen kann man Ölrettich als Zwischenfrucht anbauen oder auch das Feld striegeln. Das zählt genauso wie z.B. Güllefahren je als ein Düngevorgang.
  • Außerdem kann Gras nun auch wieder gedüngt werden – sofern es auf einem Feld angebaut ist. Demnach kann beispielsweise das Gras am Feldrand weiterhin nicht gedüngt werden.
  • Es gibt BigBag‘s, die mit dem Frontlader (und ggf. Anhänger) transportieren werden können und via Animation und geöffnetem Saatguttankdeckel eingefüllt werden können (alternativ standardmäßig per Trigger).
  • Es gibt weiterhin keine Fruchtzerstörung, wenn man z.B. mitten durch‘s Feld fährt.
  • Der Helfer funktioniert besser und zuverlässiger. Er kann nun z.B. Bäume erkennen und dementsprechend frühzeitig zurücksetzen / wenden.
  • Zudem kann er auch eine „Glockenkurve“ fahren, wodurch er die Bahnen schöner anfahren kann, sodass eigentlich keine „Löcher“ übrig bleiben sollten. Auch mit unquadratischen Feldern kommt er nun besser zurecht.
  • Der Helfer befüllt den Diesel- und Saatgut/Dünge/etc.-Tank selbstständig. Dafür kostet er allerdings etwas mehr. Es gibt auch die Möglichkeit, dies in den Einstellungen auszuschalten.
  • Man kann selbst entscheiden, woher der Helfer das Dünge- oder Saatgut nimmt (z.B. beim Güllefahren: Entweder aus dem Güllebehälter auf dem Hof oder aus dem der BGA).
  • Die Helfer tragen verschiedene Outfits und sehen unterschiedlich aus.
  • Es erscheint eine Benachrichtigung auf dem Bildschirm, wenn der Helfer gestoppt wurde oder beispielsweise der Getreidebunker beim Dreschen voll ist.
  • In der Detailansicht eines zu verkaufenden Feldes, hat man nun zwei Möglichkeiten: Entweder man kauft das Feld wie bisher, oder man erledigt eine Aufgabe/Mission für den aktuellen Besitzer.
  • Vor Beginn einer Mission bekommt man Infos darüber, wie viel Geld man nach erfolgreichem Abschluss der Mission erhält, welche Gerätschaften man zur Verfügung gestellt bekommt und was gemacht werden soll.
  • Je nachdem, wie lange man für die Mission braucht, erhält man Bonusbelohnungen. Wenn man die Mission nicht in dem vorgegebenen Zeitrahmen erfüllt, ist sie gescheitert und man erhält keine Zahlung.
  • Wenn man die Mission im vorgegebenen Zeitrahmen erfüllt hat, erhält man neben der Zahlung noch eine Art „Treuepunkte“ gegenüber dem Landwirt, dem das Feld gehört.
  • Je mehr Treue man mit einem bestimmten Landwirt hat, desto größer wird der Rabatt, wenn es zu einem Kauf des Feldes kommen sollte.
  • Auch im Bereich der Forstwirtschaft gibt es neue Gerätschaften. In der LS17 Spieldemo bekamen wir den kleinen Holzhacker „Heizohack“ der Marke Heizomat zu sehen.
  • Kleinere Objekte (z.B. Holzstücke bis zu einem bestimmten Gewicht) lassen sich mit der Hand aufheben und beliebig ablegen oder werfen.
  • Es gibt viele verschiedene Bäume auf der Karte, die nun deutlich besser aussehen (keine „sechseckigen Baumstämme“ mehr). Auch an der Physik wurden einige Optimierungen vorgenommen.
  • Ein Zug zum Transportieren (z.B. von Holz) lässt sich selbstständig steuern. Man kann (sofern in den Einstellungen aktiviert) per Tab-Taste in den Zug „springen“.
  • Am Bahnhof lässt sich zudem auch ein Kran steuern, um beispielsweise Baumstämme zu verladen, wodurch man sich ein bisschen Geld dazu verdienen kann.
  • Es gibt wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten (z.B. manueller Motorstart, Stop&Go), vor allem auch Grafikoptionen (Anzahl der dynamischen Lichter, Texturen, Anti-Aliasing, Anisotropischer Filter etc.).
  • Systemanforderungen (PC-Version): Windows 7/8/10, 2 GHz Dual-Core Intel oder vergleichbare AMD-CPU, 2 GB Arbeitsspeicher, Nvidia Geforce GTS 450 Serie, ATI Radeon HD 6770 oder bessere Grafikkarte (mindestens 1 GB VRAM), 6 GB freier Festplattenspeicher, Soundkarte, DVD-Rom Laufwerk, Internetverbindung
  • Der LS17 verursacht durch die DirectX-Unterstützung eine geringere CPU-Last, wodurch das Spiel auch (weiterhin) auf älteren PC-Systemen laufen sollte. Finale Performance-Tests folgen aber noch.
  • Es können nun auch mehrere Joysticks gleichzeitig genutzt werden. Der LS17 speichert die Reihenfolge und das Spiel weiß, welche Geräte verwendet wurden, sodass das nicht durcheinander kommt.
  • Auf PC können bis zu 16 Spieler gleichzeitig zusammen spielen, auf den Konsolen maximal 6 Spieler.
  • Der Synchronisationsbalken im Multiplayer wird weiterhin vorhanden bleiben, aber der Vorgang wird schneller vonstatten gehen.
  • Alle Fahrzeuge im Multiplayer (auch die der Mitspieler) haben Licht.
  • Der KI-Verkehr kann nun auch im Multiplayer aktiviert werden. Aus diversen Gründen fahren die Autos aber weiterhin eher langsam.
  • Es gibt eine „Dedicated Server App“ für Smartphones mit Gruppenchat- und Einladungsfunktionalitäten, Kalender Events (als Eintrag im Handy gespeichert) und Performance Dashboard.
  • Web-GUI wurde ebenfalls überarbeitet: Ressourcenmonitor, neue grafische Benutzeroberfläche, HTTPS/TLS/SSL Verschlüsselung, Mod Meta Cache, > 2 GB ZIPs
  • Für das Betreiben eines dedizierten Servers wird weiterhin eine zweite Lizenz des Landwirtschafts-Simulators benötigt.
  • Die Inhalte/Features der Konsolen- und PC-Version sind exakt identisch.
  • Die Mods wird man direkt vom Spiel auf die Konsole laden können. Mods beispielsweise von Modhoster laden wird allerdings nicht funktionieren, da die Konsolen per se ein geschlossenes System sind.
  • Es gibt keinen lokalen Multiplayer / Splitscreenmodus auf den Konsolen.
  • Ob es eine Demo-Version geben wird, ist zur Zeit noch unklar.

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